Mitarbeiterführung und -bindung bei der Generation Y

Lauscht man bei erfahrenen Führungskräften gleich welcher Couleur, so ist die Klage fast überall gleich: An allen Ecken und Enden scheint es Schwierigkeiten bei der Mitarbeiterführung und -bindung mit Mitarbeitern der sogenannten Generation Y zu geben.

Die Zeilen stammen aus der Feder unseres Firmengründers Dr. Peter Zeitz, einem erfahrenen und erfolgreichen Unternehmer, Jahrgang 1957, dessen Mitgeschäftsführer Teil der Generation Y sind.

Ratlosigkeit und Sarkasmus beherrschen die Diskussion. „Why should I hire you?“ fragen sich die Personalverantwortlichen mit einem Unterton von Fassungslosigkeit ob des vermeintlich geringen Engagements und der mangelnden Zuverlässigkeit der Generation Y. In vielen Köpfen hat sich bereits festgesetzt, dass das Arbeitnehmerverhalten der Generation Y quasi gottgeben „grottenschlecht“ ist.

Ist dem wirklich so?

Müssen 25-Jährige bereits ein Sabbatjahr (neudeutsch: Sabbatical) nehmen? Führt jede kleine Magenverstimmung zu einer einwöchigen Krankschreibung wegen „Magen-Darm“, jedes Unwohlsein zur fast sicheren Diagnose „Burnout“? Ist „Job-Hopping“ die Regel geworden? Ist der Wunsch nach einem „Feelgood-Management“ eine spezielle Form geistiger Verwirrung? Müssen sich alle Mitarbeiter der Generation Y jede Minute mit ihrem Smartphone befassen, statt sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren? Von außen betrachtet könnte man zu der Ansicht gelangen, dem sei wirklich so.

Zur Generation Y werden die Jahrgänge von Anfang der 1980er bis Anfang der 2000er gerechnet. Im Grunde haben diese Jahrgänge seit Beginn ihres Arbeitslebens einen permanenten wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Nie ging es wirklich bergab und die Finanzkrise war für viele nur ein kurzes Husten in der Geschichte.

Hinzu kommen völlig neue Kommunikationsmethoden durch das Internet im Allgemeinen und Smartphones im Speziellen. Parallel dazu wurde bildungspolitisch auf Akademiker gesetzt bei einem gleichzeitigen massiven Rückgang der Geburten. Mussten sich Schulabgänger früher noch um eine Lehrstelle bemühen, wählen sie heute häufiger einen der zahlreichen (artifiziellen) Bachelor-Studiengänge, mit deren Abschluss der Weg in die Vorstandsetage quasi vorbestimmt zu sein scheint.

Bei dieser Gemengelage müssen die Mitarbeiterführung und -bindung neu justiert werden. War früher der wirtschaftliche Druck ein probates Mittel der Personalführung, so sind heute Motivation, das Definieren gemeinsamer Ziele, Konflikt-Management und die Erzeugung eines Teamgefühls die Mittel der Wahl. Neue Regeln sind genauso gefragt wie deren auf die Generation Y angepasste Kommunikation und Durchsetzung. Im Grunde sind es kleine Stellschrauben, mit denen sich eine neue, erfolgreiche Praxis- und Unternehmensführung generieren lässt.

Genau an diesen Stellschrauben können wir arbeiten – Mitarbeiter- und Führungskräfte-Trainings zielen auf das unternehmerisch erfolgreiche Miteinander der Generation Y ab. Wertschätzung, Einwandsbewältigung und Begeisterung erfahren eine neue Dimension nebst einer neuen Herangehensweise. Im Vordergrund steht dabei nicht die Theorie, sondern die praktische, sofort auf den beruflichen Alltag anwendbare Umsetzung. Gekonnte Mitarbeitersuche, -führung und -bindung sind nachweislich für jede Praxis möglich.

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