Praxismarketing-Tipps: Google Ads (ehemals Google AdWords) im Jahr 2018

Die Internetnutzung von Patienten zeigt, dass bis zu 80% der Nutzer bei der Google-Suche nach einem Arzt auf ein Mobilgerät zurückgreifen. Smartphones und Tablets spielen eine immer bedeutende Rolle bei der Beschaffung von Informationen. Nicht allein deswegen ist ein Umdenken bei der Schaltung von Google Ads-Anzeigen (ehemals Google AdWords) im Praxismarketing erforderlich. Bereits im April 2016 hat Google die Darstellungsweise der Anzeigen der verstärkten Nutzungsweise von Smartphones und Tablets angepasst. Die Anzeigen auf der rechten Bildseite gehören damit der Vergangenheit an. Google Ads-Anzeigen findet man jetzt sowohl über als auch unter den „normalen“ (organischen) Suchergebnissen.

Damit einher ging eine Änderung der Darstellung von Anzeigen: Standard-Textanzeigen wurden ersetzt durch Erweiterte Textanzeigen (ETA) seit Anfang 2017. Durch diese Neuerung stehen nun wesentlich mehr Zeichen zur Verfügung – die Anzeige ist optisch größer. Aus vorher 2×35 Zeichen unterhalb der Überschrift (25 Zeichen) ist nun 1 durchgehende Zeile mit 80 Zeichen geworden. Ebenfalls lässt sich jetzt die Webseiten-Ansicht von zuvor nur 1 – um nun insgesamt 2 beliebige URL-Pfade (bis 15 Zeichen) erweitern, dadurch kann ein Website-Untermenü noch besser differenziert werden. Durch die wesentlich vergrößerte Darstellung und viele weitere Neuerungen bieten sich jetzt – richtig genutzt – bessere Möglichkeiten.

Hinzu kommt, dass Google Ads seit einiger Zeit ebenfalls eine Vielzahl an Optionen bietet, eine Anzeige mit relevanten Zusatzinformationen zu bestücken. Seien es Standort-Erweiterungen, Sitelinks, die wie ein thematisches Untermenü fungieren oder Rezensionserweiterungen – um nur einige zu nennen. Die Möglichkeiten sind groß. Erweiterungen können Anzeigen optisch vergrößern und nehmen dadurch auf dem Bildschirm des Patienten mehr Platz ein – die Konkurrenz wird damit im besten Fall schon rein optisch verdrängt. Dies dürfte vor allem für Arztpraxen hoher Markenpräsenz und mit breitem Leistungsspektrum von Relevanz sein.

Gerade im Gesundheitsbereich schränkten in der Vergangenheit die teaser-orientierten Darstellungsregeln (z.B. lediglich 25 Zeichen für die Überschrift) die Möglichkeiten für medizinische Themen stark ein. Das bot für spezialisierte Leistungsangebote einfach zu wenig Raum, sondern führte auf der rechten Seite neben den Suchergebnissen zu „Anzeigengräbern“, die nicht wirklich hilfreich waren und die Praxen nur Geld gekostet haben. Jetzt hingegen lassen sich wirklich lesbare Themen transportieren. Ein deutlicher Vorteil für die Praxen, die Patienten und damit das Praxismarketing, denn die jetzige Darstellungsform wird nicht nur der besseren Lesbarkeit bei Smartphones gerecht, sondern auch dem zunehmend fragmentierten Suchverhalten der Patienten.

Unsere Praxismarketing-Tipps für Google Ads (ehemals Google AdWords) im Jahr 2018:

  1. Überprüfen Sie Ihre Google Ads-Kampagnen hinsichtlich der Darstellung.
  2. Überarbeiten Sie Ihre Google Ads-Kampagnen bezüglich der gezielteren Patientenansprache.
  3. Ergänzen Sie Ihre Google Ads-Kampagnen mit profitablen Nischenangeboten.
  4. Fügen Sie Ihrer Anzeige relevante Anzeigenerweiterungen bei (z.B. Sitelinks, Standort-Erweiterungen, Rezensions-Erweiterungen).
  5. Überprüfen Sie die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Website, v.a. in Bezug auf Mobilnutzung.
  6. Investieren Sie Zeit, die Anzeigen zu kontrollieren und stetig zu verbessern, denn die Konkurrenz tut es auch.

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Praxismarketing-Tipps: Google Ads (ehemals Google AdWords) im Jahr 2018
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