Praxismarketing mit Social Media

für Ärzte und Zahnärzte

Das Internet wird oft und gerne (und mitunter durchaus auch zurecht) als Ort unbegrenzter Möglichkeiten angesehen. Waren es zunächst vor allem statische Homepages, sind heutzutage auch soziale Netzwerke als Kommunikationsplattformen etabliert.

Wann immer sich eine neue Kommunikationsplattform entwickelt, so stellt sich automatisch die berechtigte Frage, ob sich diese Plattformen in der Patientenkommunikation für das Praxismarketing und die Patientengewinnung nutzen lassen. Wenn ja:

  1. Mit welchem Aufwand
  2. und mit welchem Nutzen,
  3. mit welchen rechtlichen Regularien
  4. und welchen Risiken muss gerechnet werden?

Social Media besteht nicht nur aus Facebook und Instagram, sondern mit von der Partie sind auch Twitter, Pinterest, YouTube, XING, Linkedin, Snapchat, TikTok und viele andere.

Muss ich Social Media machen?

Grundsätzlich: Ja und Nein. Die Usergruppe, die sich mehrheitlich oder gar ausschließlich über Social-Media-Kanäle bewegt, wird immer größer und ist eher U30.

„Social Media“ (als Gesamtkonstrukt) macht dann Sinn, wenn man den für seine Zielgruppe idealen Kommunikationskanal findet und entsprechend bespielt. Einfach überall einen Account haben und nichts machen ist sinnlos, da alle Kanäle von Aktivität leben. Ein gutes Stück Voraussetzung wäre also die mindestens regelmäßige private Nutzung des jeweiligen Kanals, um sich damit vertraut zu machen und auf Anfragen rasch reagieren zu können.

Für Zahnärzte beispielsweise lohnen sich die bild- und videolastigen Kanäle wie Instagram und TikTok nur, wenn regelmäßig individueller Content eingespielt wird. Das kann eine Agentur von außen begleiten, aber nicht komplett übernehmen. Dann ist es nämlich nicht mehr authentisch.

Instagram

Bei Instagram lohnt es sich im medizinischen Bereich, wenn man sich selbst als Person verkaufen möchte oder ein optisch ästhetisches Produkt hat, das man in Szene setzen kann. Wurzelbehandlungen oder Darmspiegelungen gehören da weniger zu, Veneers und Rhinoplastiken sehr wohl.

Die Altersgruppe verschiebt sich regelmäßig ein wenig, man kann aber sagen, dass die User, die auf Praxismarketing mit Instagram reagieren, eher U30/40 sind.

Facebook

Facebook ist mittlerweile ja so was wie der Opa der sozialen Netzwerke. Als ältestes (relevantes) soziales Netzwerk verteilen sich hier eher die älteren Generationen zwischen 35 und 70 (mit Ausreißern nach oben und unten).

Das bedeutet, eine Strategie auf diese Zielgruppe(n) funktioniert völlig anders als bei Instagram, da die Sprache, Darstellung und Nutzungsart differiert. Nicht nur aus historischen Gründen haben wir dem Praxismarketing mit Facebook ein eigenes Kapitel gewidmet.

Twitter

Ob Twitter für das Praxismarketing einen wirklichen Nutzen darstellt, darf bezweifelt werden, obgleich eine steigende Anzahl von Praxen dort heute aktiv ist. Twitter ist für ausgeprägt mitteilungsfreudige Mitmenschen konzipiert worden. Der Informationsgehalt von derzeit 140 Zeichen ist doch arg beschränkt. Tatsächliche Inhalte bleiben so ein Stück weit auf der Strecke. Der Nachweis, ob Twitter eine messbare Anzahl von Patienten in die ärztliche oder zahnärztliche Praxis führt, steht noch aus. Die aktuellen Wachstumsraten bei Twitter zeigen kein deutliches weiteres Wachstum.

Pinterest

Wer bei Pinterest nach Inhalten rund um das Thema ärztliches Praxismarketing sucht, der wird schwer fündig. Problematisch ist bei Pinterest die urheberrechtliche Situation. Das soll nicht heißen, dass die Plattform nicht in Zukunft für das Praxismarketing interessant sein könnten. Aktuell ist Pinterest es nicht.

Xing/Linkedin

Bei XING (und auch Linkedin) handelt es sich eher um Geschäfts-, Management- und Jobplattformen. Hier mag es richtig sein, den/die zukünftige/n Kollegen/in zu finden, für die Patientengewinnung und -bindung eignet sich diese Plattform in der derzeitigen Ausprägung nicht.

Youtube

Da ist YouTube schon eine Idee interessanter, weil YouTube für bewegte Bilder ein wirkliches Dialogmedium darstellt. Leider gehört die Produktion von Videobeiträgen nicht wirklich zum ärztlichen Alltag und die Menge von Zuschauerschaft hält sich bei Standardbeiträgen in Grenzen. Das ändert sich schlagartig, wenn einzigartige Videoinhalte mit einem hohen Grad an Kreativität und/oder Neuigkeiten, beispielsweise neuen Therapien oder Therapieformen, platziert werden.

Als Beispiel dazu sei die allgemein verständliche Darstellung von Halswirbel-Bandscheibenoperationen mit neuartigen, beweglichen Implantaten genannt. Dann allerdings muss konstatiert werden, dass eine messbare Anzahl von Neupatienten auf diese Art und Weise ihren neuen Behandler finden. In diesem Moment ist auch der Link von YouTube auf die eigene Praxis-Homepage wertvoll, weil er zu einem besseren Ranking der Praxishomepage führt. Wer also wirklich etwas Neues zu zeigen hat, der sollte und kann YouTube als Plattform für das Praxismarketing nutzen. Was abschreckt: Die Kosten für einen hochwertigen Video-Beitrag gehen rasch in den fünfstelligen Bereich.

Google MyBusiness

Google MyBusiness ist im Grunde kein soziales Netzwerk, aber wichtig für Praxen aufgrund der Einbindung der Einträge in Google Maps. Die Einträge aus Google MyBusiness (ehemals Google Places) gehören zu den „organischen“ Ergebnissen einer Suche, wie beispielsweise „Zahnarzt Musterstadt“, im Gegensatz zu den Anzeigenergebnissen bei Google Ads. Wird das Profil der Praxis ordnungsgemäß erstellt, so bietet Google einen Link zur Praxis-Homepage, die Anzeige der Telefonnummer, die tagesaktuellen Sprechzeiten, eine Lageskizze der Praxis, einen Routenplaner, die Listung der wichtigsten Spezialisierungen der Praxis, Fotos der Praxis und optional auch einen virtuellen Praxisrundgang (360°-Fotos). Das erleichtert dem potentiellen Patienten die rasche Kontaktaufnahme und das problemlose Finden der Praxisräume. Zudem verbessert der Link von der Google+-Seite zu der Praxis-Homepage das Ranking der Praxis-Homepage.

Diese Einträge sind für Patienten aufgrund ihrer exponierten Position auf der Trefferseite exzellent sichtbar, genießen bei den Patienten ein hohes Vertrauen und sind daher für die Suchmaschinenoptimierung für Zahnärzte höchst relevant und aufgrund ihrer zahlenmäßigen Begrenzung hart umkämpft. Da man die Positionierung nicht einfach wie bei einem Branchenbuch kaufen kann, entfällt ein gewisser Teil der Tätigkeiten beim SEO für Zahnärzte auf diesen Bereich.

Des Weiteren lassen sich bei Google MyBusiness von Patienten Kommentare/Bewertungen einstellen. Wie hinlänglich bekannt, hat das eben auch den Pferdefuß, dass man einen kontinuierlichen Blick auf das haben sollte, was dort so hereingeschrieben wird, denn es beeinflusst die Internet-Reputation der Praxis.

Lassen Sie uns miteinander sprechen

Was immer wir für Sie tun dürfen – wir freuen uns, Sie kennenzulernen. Egal, ob telefonisch, per E-Mail, Skype/Teams, bei uns in der Agentur oder bei Ihnen.

0211 – 280 72 20 Jetzt Kontakt aufnehmen

5 gute Gründe

die für uns sprechen

  • Über 25 Jahre Erfahrung im Praxismarketing

  • Spezialisierung auf Patientengewinnung

  • Wir bringen die richtigen Patienten zu Ihnen – online wie offline

  • Bei uns haben Sie feste Ansprechpartner und alles aus einer Hand

  • Unsere Patienten-Portale sind der Turbo für Ihre Reichweite