Praxismarketing-Beispiele: Infektiologe

Arzt aus Leidenschaft hat sich jahrelang Leiden geschafft

Allein die Phase der Kundengewinnung dieses Mandanten, einem hochspezialisierten Infektiologen, dauerte über sechs Monate. Und genauso mühselig las sich sein gesamter ärztlicher Werdegang – ein einziges Kreuz. Der in einer süddeutschen Großstadt niedergelassene Mediziner arbeitete täglich 12 Stunden, hatte alle finanziellen Rücklagen verbraucht, betrieb eine extreme Anamnese (die ihm keine Kasse bezahlte), hatte Angst mit Patienten über Geld zu sprechen und begann, den Mut zu verlieren. Eine heikle Situation und damit ein echtes Praxismarketing-Beispiel.

Seine Heilungserfolge auch bei sogenannten „durchtherapierten“ Patienten waren wirklich beachtlich. Aber Gespräche über Pekuniäres waren ihm genauso zuwider wie Internet und Praxismarketing. Sein Wunsch war einfach: Er wollte von passionierter Medizin vernünftig seinen Lebensunterhalt bestreiten – im Zeitalter budgetierter Kassenmedizin ein sportliches Ansinnen, insbesondere bei den oben genannten Randbedingungen. Der Mut zur rein privatärztlichen Tätigkeit fehlte.

Entsprechend schwierig war unsere „Praxismarketing-Anamnese“. Wären wir keine rheinischen Frohnaturen gewesen – wir wären in Depression gefallen. Dennoch konnten wir einige spezialisierte Themen detektieren, mit denen man privatärztlich hätte Geld verdienen können, in diesem Fall die Therapie von Borreliose und der Epstein-Barr-Erkrankung. Ein sehr spezielles, sehr schwieriges und nur mittelfristig lösbares Praxismarketing-Beispiel.

Hier der Lösungsgang in 10 Schritten:

  1. Listung der Praxis auf unserem Patienten-Informationsportal www.pluspatient.de
  2. Entwicklung von patienten- und google-relevanten medizinischen Inhalten
  3. Einstellung einer Reichweitenerhöhung innerhalb aller Stadtteile
  4. Einstellung einer Reichweitenerhöhung in der gesamten Region
  5. Übergabe der „Geldgespräche“ an die Dame des Praxisempfangs
  6. Vorab-Rechnungsstellung für aufwändige Anamnesen
  7. Erstellung einer adäquaten Praxis-Homepage (Hinweis: Dies wäre nach unserer Vorstellung der erste Schritt gewesen!)
  8. Hinzunahme einiger weniger lukrativer Therapien
  9. Massive Patientenselektion durch Kommunikation der privatärztlichen Tätigkeit
  10. Übergang zur rein privatärztlichen Tätigkeit

Es war also keine leichte Geburt, aber eben auch keine Zangengeburt. Eigentlich ist es überflüssig zu erwähnen, dass unser Mandant heute die Medizin ausüben kann, die er immer ausüben wollte. Und davon ordentlich leben kann. Wir möchten Ihnen mit diesem Praxismarketing-Beispiel Mut machen, über eine (rein) privatärztliche Tätigkeit nachzudenken. Es lohnt sich. Gerne nennen wir Ihnen Beispiele.

Unsere Praxismarketing-Beispiele im Überblick

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