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Marketing für Kieferorthopäden

Auch KFO-Praxen möchten gefunden werden

Auch kieferorthopädische Praxen sind darauf angewiesen, durch gezieltes Marketing auf sich aufmerksam zu machen, um Patienten zu gewinnen.

Hierfür gilt es, die Praxis zu positionieren und ein entsprechendes Überweisernetzwerk aufzubauen.

Gestiegene Konkurrenz

Nur in den seltensten Fällen sind KFO-Praxen reine Überweiserpraxen. Seit einigen Jahren hat sich der Wettbewerb durch die Einführung des „Master of Science Kieferorthopädie“ unter den Anbietern von Kieferorthopädie zusätzlich verschärft. Insofern sind kieferorthopädische Praxen gehalten, sich entsprechend zu positionieren und zu präsentieren.

Und zu diesem Zweck gibt es Marketing für Kieferorthopäden.

Auf einen Blick: Das Marketing in der Kieferorthopädie fußt im Wesentlichen auf zwei Säulen: Eigenständige Positionierung und Patientengewinnung, Aufbau und Pflege einer umfangreichen Überweiserstruktur.

Eigenständige Positionierung und Patientengewinnung

Für die eigenständige Positionierung unterscheidet sich das Marketing für Kieferorthopäden nur unwesentlich von den allgemeinen Regeln. Der Aufbau einer lokalen oder regionalen Marke ist möglich und für eine große Praxis sinnvoll, aber kein Muss.

Notwendig sind unter anderem ein überdurchschnittlicher Außenauftritt im Internet, bestehend aus Praxis-Homepage, Fotos, Erläuterung der Leistungen, Auffindbarkeit im Internet (vgl. Patientenorientierte Suchmaschinenoptimierung) und – je nach Praxislage – insbesondere eine Reichweitenerhöhung in umliegende Städte und Dörfer, um dort gezielt Patienten zu gewinnen – wie bei allen Anbietern spezialisierter Therapien.

Maßnahmen vor Ort und in klassischen Medien sind natürlich sinnvoll und werden vor Ort mit der Praxis abgestimmt und durchgeführt.

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Aufbau und Pflege einer umfangreichen Überweiserstruktur

Dennoch sind kieferorthopädische Praxen für den nachhaltigen Erfolg bestrebt, mit zahnärztlichen Kolleginnen und Kollegen ein eigenes Überweisernetz auf- und auszubauen.

Da Zahnarztpraxen viele Patienten haben, die kieferorthopädische Leistungen benötigen, diese aber nicht selbst leisten können, ist ein umfassendes Überweisernetzwerk elementarer Bestandteil des Marketings in der Kieferorthopädie. Was aber können Sie als Kieferorthopäde Ihren Überweisern bieten?

Unterstützung der Überweiser beim Marketing

Die Basis ist natürlich immer der persönliche Kontakt und gegenseitiges Vertrauen. Niemand möchte für eine vermeintlich schlechte Empfehlung gerade stehen müssen – und sei es nur emotional.

Es hat sich als wirklich hilfreich bei der Überweisergewinnung erwiesen, die bestehenden und potentiellen zahnärztlichen Überweiser/innen bei ihrem Marketing zu unterstützen. Oft wird in diesem Zusammenhang die Befürchtung an uns herangetragen, dass die zahnärztlichen Kollegen/innen eigene kieferorthopädische Leistungen in ihr Praxisangebot aufnehmen könnten. Gerade im Bereich der Kieferorthopädie für Erwachsene ist diese Befürchtung manchmal berechtigt, bietet doch der Markt beispielsweise mit INVISALIGN® oder SIX MONTH SMILES® zahnärztliche Programme an.

Da hilft Kommunikation, denn komplexe Fälle gehören in die Hände von Spezialisten. Es ist weder den Therapeuten noch den Patienten geholfen, wenn aus einem kieferorthopädischen Fall ein CMD-Fall wird (mehr Informationen zum Thema CMD finden Sie auf CMD-Arztsuche). Informieren Sie Ihre zahnärztlichen Kollegen über die potentiellen Problematiken und bieten Sie Ihnen bei gleicher Gelegenheit fachliche Unterstützung und Hilfe beim günstigen Praxismarketing an. Das schafft Vertrauen.

Lassen Sie getrost Ihre Überweiser zu kieferorthopädischen Themen auffindbar werden und damit Patienten gewinnen. Der informierte Kollege/in überweist gerne, wenn er/sie die Patienten bei Ihnen in guten Händen weiß. In jedem Fall erhöhen Sie Nachfrage vonseiten der Patienten und damit Ihre Fallzahlen.

Haben Sie Fragen zum Marketing für Kieferorthopäden?

Fazit

Kieferorthopäden sind in vielen Fällen auf Überweiser angewiesen. Zudem bieten immer mehr Zahnarztpraxen KFO für Erwachsene im Rahmen einer Aligner-Therapie an. Umso wichtiger ist es, dass Sie ein zuverlässiger Überweisernetz aufbauen, denn bei komplexeren Fällen bedarf es weiterhin die Überweisung zu einer Fachpraxis für Kieferorthopädie.

FAQ

Sie fragen, wir antworten

Warum ist Marketing für Kieferorthopäden wichtig?

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Kieferorthopädische Praxen sind häufig auf Überweisungen angewiesen. Deshalb sind ein gezieltes Marketing und der Aufbau eines Überweisernetzwerks sehr wichtig. Ein gezieltes Marketing hilft dabei, die Praxis sichtbar zu machen, Vertrauen aufzubauen und sowohl Jugendliche als auch Erwachsene für eine Behandlung zu gewinnen.

Wie können Kieferorthopäden neue Patienten gewinnen?

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Neue Patienten lassen sich durch eine Mischung aus Online-Marketing (Website, SEO, Google Ads, Social Media) und gezielten Empfehlungen gewinnen. Wichtig ist, dass Sie die Schwerpunkte Ihrer Praxis klar kommunizieren und potenziellen Patienten zeigen, welche Vorteile eine Behandlung bietet.

Welche Rolle spielen Online-Marketing-Maßnahmen für eine KFO-Praxis?

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Online-Marketing ist neben einem starken Überweisernetz heute einer der wichtigsten Faktoren für den Praxiserfolg. Eine moderne Website, gute Auffindbarkeit bei Google und eine aktive Präsenz in sozialen Netzwerken sorgen dafür, dass Ihre Praxis dort sichtbar ist, wo Patienten und Überweiser suchen.