Marketing Beispiel
Der Umgang mit Heil- und Kostenplänen
Wir schulen Ihre Praxis beim Umgang mit Heil- und Kostenplänen
Es gibt Fragestellungen, die so selbstverständlich erscheinen, dass wir als Agentur sie für erledigt halten. Stillschweigend gehen wir davon aus, dass es zum Standard in jeder Praxis gehört.
Der folgende Fall ist ein schönes Beispiel für Praxismarketing, das in jeder Praxis zum Standard gehören muss.
Bereits vor über 10 Jahren erreichte uns die Bitte einer sehr renommierten, implantologisch tätigen Zahnarztpraxis in einer süddeutschen Großstadt, doch beim Marketing zu helfen. Konkret sollten wir für hochwertige Implantatbehandlungen mehr Patienten gewinnen. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass man im Prinzip genügend Patientenzulauf habe, nur in letzter Zeit seien immer weniger Heil- und Kostenpläne realisiert worden. Die tatsächliche Menge lag bei ca. 300-400, war also durchaus im auch finanziell spürbaren Bereich.
Was tun?
„Was wurde bislang getan?“ ist dabei die viel interessantere Frage. Der Mandant war (und ist es bis heute) für hoch- und höchstpreisige Zahnmedizin in der Region bekannt. Die Vorgehensweise war klassisch: Der Patient erhält unkommentiert per Post (!) den Heil-und Kostenplan über 30.000€ und hätte nunmehr in der Praxis erscheinen sollen, um bitteschön mit der Behandlung zu beginnen. Marketing at its worst.
Auf unseren Einwand hin, ob Patienten denn tatsächlich umfangreichere Heil- und Kostenpläne zu lesen und zu verstehen in der Lage seien, erhielten wir von den anwesenden Behandlern unisono die Antwort: „Das ist doch kein Problem!“
Wir baten also um einige Beispielfälle, die stante pede von „unserer besten Kraft“ (vom damaligen Praxismanager mehr oder weniger charmant „das Dirndl“ genannt) herbeigebracht wurden. Wir baten die Herren Implantologen, einen beispielhaften Heil- und Kostenplan zu erläutern….und jetzt wird es kurios:
Aha – soweit, so schlecht.
Nun, das Ende der Geschichte war, dass umfangreiche Heil- und Kostenpläne in keinem Fall unkommentiert per Post verschickt werden dürfen. Sie müssen dem Patienten in seiner Sprache erklärt werden, und das in der Praxis. Wenn das nicht geht, muss der Patient zeitnah per Telefon kontaktiert werden. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie eine erfolgreiche Gesprächsführung für solche Fälle (HuK-ReAktivierung) wünschen.
Rufen Sie uns an und lassen Sie sich kostenlos beraten!
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Warum wird diese Geschichte hier erzählt? Ist es in das allgemeine Wissensgut bei Zahnärztinnen und Zahnärzten aufgenommen worden, dass komplexe und umfangreiche Heil- und Kostenpläne mit dem Patienten besprochen werden müssen?
Mitnichten. Zwei junge Zahnärztinnen berichteten uns im Jahre 2017 vom gleichen Problem. Gerne haben wir den jungen Damen geholfen.
Drum merke: „Marketing ist dem was wert, der Patientenfragen gut erklärt“.
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