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Donnerstag, 31. März 2022

Der extraorale Piks

Eine Nachlese

Manche Zahnärztinnen und Zahnärzte mögen Praxismarketing im Hinterkopf gehabt haben, als es darum ging, dass auch die Zahnärzteschaft in die Corona-Impfkampagne eingebunden werden sollte. Das Gros aber wollte sicherlich aktiv dem Land helfen. Dass das heikel werden könnte, schwante Herrn Dr. Peter Zeitz, dem Gründer der Informationsstelle Gesundheit bereits Ende letzten Jahres. Die Zahnarztwoche (DZW) veröffentlichte dazu ganzseitig am 30.11.2021 seinen Beitrag „Der extraorale Piks“.

Am 9. Februar des Folgejahres berichtete die Zahnarztwoche über in Angriff genommene Impfschulungen der Landeszahnärztekammer Brandenburg. Am 16. Februar ergab eine Umfrage, dass sich 94 Prozent der Zahnärzte und Zahnärztinnen an einer Impfaktion in der eigenen Praxis beteiligen würden trotz der Skepsis wegen der zusätzlichen Arbeitsbelastung.

Impfen hätten wir schon wollen

Ende Februar titelte die Zahnarztwoche „Impfen hätten wir schon wollen“. Die gesetzliche Grundlage gab es nunmehr her – theoretisch. Der Untertitel fasste die Realität drastisch zusammen: „Lange debattiert, beschlossen, bislang an der Umsetzung gescheitert“. Die Fachärzteschaft, die täglich, im Gegensatz zu Apotheker*innen, mit Spritzen Umgang hat, durfte immer noch nicht ran.

Anfang März 2022 vermeldete die DZW dann mit einem resignierten Unterton, dass es nicht weitergeht, obwohl sich viele Zahnärzte hätten ausbilden lassen. Zitat: „Grundlegende Voraussetzung für weitere Schritte ist allerdings, dass die Zahnärzteschaft in der Impf-Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) genannt wird. Dies ist noch nicht der Fall. Nachfolgend muss noch die Anbindung an die Impfsurveillance des RKI und die Impfstoffbestellung ermöglicht werden. Ohne Impfverordnung fehlen zudem die rechtlichen Grundlagen…“.

Im Behördenschlamm stecken geblieben

Drei Monate später war neben viel Blabla genau noch nichts passiert. Eine Lobby scheint die Zahnärzteschaft in diesem Behördenlabyrinth definitiv nicht zu haben. Wie wir nunmehr der aktuellen Medienberichterstattung entnehmen können, nennt man diese schlammhaltige Jahreszeit in der Ukraine „Rapuzian“. Aus dem Ukrainischen übersetzt heißt das „Kein Weg“.

Lesen Sie hier auch unseren Beitrag „Zahnärzte sollen impfen, dürfen aber noch nicht“.

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